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the face oil gelato - råvi organics x Gelatissimo

Das Face Oil Gelato - råvi organics x Gelatissimo

Interview: Catherine (råvi organics) und Noah (Gelatissimo)

Als wir die neue råvi organics Skincare-Linie lancierten, wollte ich unseren Kund:innen ermöglichen, sie mit allen Sinnen zu erleben. Da kam mir die Idee: Was wäre, wenn wir ein Gelato mit genau denselben Inhaltsstoffen wie in unserem Organic Face Oil kreieren würden? Da die Zutaten so rein sind, erschien es mir wie ein spannendes und mutiges Experiment. Also wandte ich mich an die Zürcher Gelato-Manufaktur Gelatissimo, die für ihre handwerklichen und außergewöhnlichen Kreationen bekannt ist. Zum Glück war Noah von Gelatissimo sofort begeistert von der Idee und bereit, mit uns zusammenzuarbeiten.

Catherine: Wie kam es zur Gründung von Gelatissimo? Was war der Impuls, eine eigene Gelateria zu eröffnen?
Noah: Pascal und ich sind viel gemeinsam gereist und haben dabei unzählige Eindrücke gesammelt. Besonders fasziniert hat uns immer wieder das traditionelle, mit echter Leidenschaft hergestellte Gelato – eine Kunst, die in vielen Ländern eine lange Tradition hat, in der Schweiz jedoch noch kaum präsent war. Wir haben darin ein enormes Potenzial gesehen und beschlossen, diese besondere Form von Genuss auch hier zugänglich zu machen. Der eigentliche Impuls war aber noch tiefer: Mit Gelatissimo wollten wir nicht nur Gelato anbieten, sondern Menschen inspirieren. Uns war wichtig zu zeigen, was es bedeutet, ein Produkt zu entwickeln, das den Respekt gegenüber Tier, Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellt. So entstand die Idee einer Gelateria, die für Genuss, Qualität und Verantwortung zugleich steht.

Catherine: Wofür steht Gelatissimo heute – was ist euch besonders wichtig?
Noah: Für uns steht ganz klar Qualität vor Quantität. Jedes Gelato, das wir herstellen, soll ein echtes Genusserlebnis sein – ehrlich, hochwertig und mit Respekt gegenüber Tier, Mensch und Natur. Diese Werte sind für uns nicht verhandelbar und bilden das Fundament von Gelatissimo.

Catherine: Was unterscheidet euch von anderen Gelaterias?
Noah: Wir sind ein kleines Familienunternehmen und genau darin liegt unsere Stärke. Unsere überschaubare Größe erlaubt uns, besonders nah an unseren Kundinnen und Kunden zu sein und echte Handwerkskunst zu pflegen. Zudem sind wir die einzige Gelateria, die mit Muka Milch arbeitet – eine bewusste Entscheidung für Qualität und Nachhaltigkeit. Ein weiterer Unterschied ist unser starkes Netzwerk: von HofNarr über Barranco und Cantina bis zu Gioia Genuss – Partner, die unsere Werte teilen und mit denen wir gemeinsam wachsen. Aber vielleicht ist es vor allem unsere Leidenschaft, die uns einzigartig macht: die Freude daran, immer wieder neue Sorten zu entwickeln, uns auszuprobieren und dabei ständig besser zu werden. Genau das macht Gelatissimo lebendig und besonders.

Catherine: Wo findet ihr eure Inspiration für neue Sorten und Kreationen? Spielt die Natur dabei eine Rolle?
Noah: Unsere Inspiration entspringt tatsächlich oft direkt aus der Natur. Viele Ideen entstehen bei Spaziergängen mit meinen Hunden im Wald – dort komme ich zur Ruhe, nehme die Umgebung intensiv wahr und lasse mich von Gerüchen, Farben und Stimmungen leiten. Gleichzeitig verknüpfe ich diese Eindrücke mit meinen kulinarischen Erfahrungen aus der Vergangenheit – so entsteht die Basis für neue, oft überraschende Kreationen.

Catherine: Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Zutatenqualität bei euch?
Noah: Nachhaltigkeit und höchste Qualität sind für uns unverzichtbar. Selbst das beste Rezept verliert seinen Wert, wenn die Rohstoffe nicht stimmen. Deshalb legen wir größten Wert darauf, nur Zutaten zu verwenden, die nicht nur geschmacklich, sondern auch ethisch überzeugen. Ein Beispiel: Eine Mango muss nicht nur süß und aromatisch sein – sie muss auch im Anbau verantwortungsvoll produziert worden sein.

Catherine: Was hat euch an der Idee begeistert, ein veganes Gelato aus den Inhaltsstoffen eines Face Oils zu entwickeln?
Noah: Es war die perfekte Gelegenheit, zwei Dinge miteinander zu verbinden: Zum einen wollten wir uns an einer außergewöhnlichen Spezialkreation versuchen, zum anderen ein Unternehmen unterstützen, das wir persönlich als sehr sympathisch und inspirierend wahrnehmen.

Catherine: Wie war der Prozess, ein essbares Erlebnis aus einem Hautpflegeprodukt zu schaffen? Gab es besondere Herausforderungen oder Aha-Momente?
Noah: Der Prozess war spannend und lehrreich zugleich: Zuerst haben wir die einzelnen Rohstoffe des Hautpflegeöls genau analysiert und sie mit bereits bestehenden Sorbet-Rezepturen verglichen. Danach folgte viel Feinarbeit – inklusive eines langen Spaziergangs im Wald, um die Eindrücke zu verarbeiten. Die größte Herausforderung war, das perfekte Verhältnis der Zutaten zu finden, sodass sie geschmacklich harmonieren, präsent bleiben und gleichzeitig die Konsistenz stimmt. Ein echtes Aha-Erlebnis!

Catherine: Gibt es einen Aspekt der Kooperation, den ihr besonders spannend oder inspirierend fandet?
Noah: Ganz klar: die Einzigartigkeit. Es gibt wohl kaum eine Gelateria, die behaupten kann, aus einem Hautpflegeprodukt ein Gelato kreiert zu haben. Genau diese Herausforderung fanden wir unglaublich spannend. Gleichzeitig hat uns auch die Zusammenarbeit selbst begeistert – mit einem Partner, den wir als sehr authentisch und sympathisch erleben.

Catherine: Wie würdet ihr den Geschmack des „råvi gelato“ beschreiben – ist das Face Oil auch wirklich genießbar?
Noah: Absolut! Das „råvi gelato“ schmeckt herrlich erfrischend und fruchtig – ein Sorbet, das perfekt zu warmen Sommertagen passt und geschmacklich garantiert in Erinnerung bleibt.