
kotte series x Michèle Kalberer
Interview: Catherine (råvi organics) und Michèle (Claw Collective Studio)
Für Michèle findet Wohlbefinden im Alltag statt. Als Wellbeing Coach und Mitgründerin des Claw Collective Studio in Zürich schafft sie Räume, die Bewegung, Ruhe und Verbindung ermöglichen auf der Matte ebenso wie zu Hause.
Ihr Ansatz ist zutiefst sinnlich: sanftes Licht, wohltuende Düfte, bewusste Bewegung und kleine Rituale, die dazu einladen, innezuhalten. Zu Hause ist die mundgeblasene råvi Vase Teil dieser Rituale geworden und verbindet Duft, Handwerkskunst und Ästhetik in ihrem Alltag. Ihr verspielter, farbenfroher Stil folgt derselben Philosophie: Sie umgibt sich mit Dingen, die schön, funktional und dafür gemacht sind, gelebt zu werden.
Im Gespräch erzählt Michèle von den Ritualen, die ihr Ruhe geben, von der Bedeutung von Düften in ihrer Praxis und davon, wie kleine, sinnliche Momente unsere Wahrnehmung alltäglicher Räume verändern können.

Catherine: Für alle, die dich zum ersten Mal kennenlernen – wie würdest du deine Arbeit beschreiben und was hat dich ursprünglich zum Yoga geführt?
Michèle: Ich bin Wellbeing Coach und Mitgründerin des Claw Collective Studios in Zürich. Yoga war der erste Ort, an dem ich echte Ruhe gefunden habe – indem ich meinen Geist durch bewusste Bewegung zur Stille bringen konnte.
Catherine: Yoga zu unterrichten bedeutet weit mehr als Bewegung. Was inspiriert deine Praxis auf und neben der Matte bis heute?
Michèle: Zu sehen, wie Menschen lächelnd die Augen nach der Savasana öffnen. Das ist der Zauber.
Catherine: Du schaffst Räume, in denen Menschen entschleunigen und wieder bei sich ankommen können. Wie schaffst du dieses Gefühl der Ruhe in deinem eigenen Zuhause?
Michèle: Mein Zuhause ist nicht automatisch ein Ort der Ruhe. Es ist gleichzeitig mein Arbeitsplatz, ein Treffpunkt für Freunde und ein Raum, in dem ich viel Zeit mit kreativen Projekten verbringe. Deshalb liebe ich kleine Rituale – ätherische Öle zu vernebeln, bewusst den Atem zu verlangsamen oder mir einen Moment für meine Hautpflege zu nehmen. Sie erinnern mich daran, mir selbst bewusst Zeit zu schenken.
Catherine: Wie würdest du den Stil deines Zuhauses beschreiben?
Michèle: Verspielt, farbenfroh und mit viel Liebe kuratiert. Ich liebe Rosa, Orange und Blau, spannende Texturen, markante Muster und schöne Stoffe. Leider verstehen sich mein Einrichtungsstil und mein Portemonnaie nicht immer besonders gut.
Catherine: Ob im Studio oder zu Hause, was macht einen Raum für dich zu einem Ort, der Geborgenheit schenkt und neue Energie gibt?
Michèle: Sanfte Beats, gedimmtes Licht und ein schöner Duft, der einen ankommen lässt.
Catherine: Gibt es tägliche Rituale, die dir helfen, zwischen Unterrichten, kreativem Arbeiten und einfach Sein zu wechseln?
Michèle: Ein paar Tropfen råvi ätherisches Öl, meine Hautpflege, Kuscheleinheiten mit meinem Hund Bulma und meinem Freund und Kochen. Das ist tatsächlich eine meiner größten Leidenschaften. Sobald ich anfange zu kochen (natürlich nie nach Rezept!), höre ich meine Lieblingspodcasts und kann wunderbar abschalten.
Catherine: Welche Rolle spielen Düfte, Licht und natürliche Materialien für dein persönliches Wohlbefinden?
Michèle: Sie sind der schnellste Weg, die Stimmung eines Raumes – und gleichzeitig mein eigenes Empfinden – zu verändern. Düfte nutze ich sowohl zu Hause als auch in meinen Yogastunden, weil sie direkt mit unserem limbischen System verbunden sind – dem Teil des Gehirns, der Emotionen und Erinnerungen verarbeitet. Ein einziger Duft kann sofort ein Gefühl von Ruhe, Geborgenheit oder neuer Energie hervorrufen.
Catherine: Wie hat die kotte Diffuser Vase ihren Platz in deinem Zuhause und deinen Yoga-Ritualen gefunden?
Michèle: Sie gehört zu diesen Objekten, die gleichzeitig funktional und wunderschön sind. Ich benutze sie fast täglich und liebe es, wie magisch sie aussieht, wenn Sonnenstrahlen auf ihre Form treffen.
Catherine: Du verwendest den handgefertigten Holzaufsatz zusammen mit Rosmarinöl für Aromatherapie. Wie unterstützt dich dieses Ritual dabei, Fokus, Energie oder Präsenz vor oder nach dem Unterrichten zu finden?
Michèle: Rosmarin ist mein liebster Reset zwischen den Stunden. Ich liebe, dass er gleichzeitig erdend und belebend wirkt. Er hilft mir, bewusst umzuschalten, den Kopf freizubekommen und ganz bei dem anzukommen, was als Nächstes kommt.
Catherine: Was schätzt du besonders an Objekten, die Handwerkskunst, Funktionalität und Ritual miteinander verbinden?
Michèle: Ich liebe Dinge des Alltags, die Persönlichkeit haben. Schöne Objekte wollen benutzt werden, erst dadurch entwickeln sie ihren eigenen Charakter. Besonders inspiriert mich die japanische Philosophie des Wabi-Sabi: die Schönheit in den Spuren, Geschichten und kleinen Unvollkommenheiten zu erkennen, die mit der Zeit entstehen.
Catherine: Gibt es etwas, zu dem du vor oder nach dem Unterrichten ganz selbstverständlich greifst?
Michèle: Ganz klar das råvi Face Oil. Während der Savasana verwende ich ein paar Tropfen und massiere damit sanft Schultern und Gesicht meiner Teilnehmer. Es ist ein wunderschöner Abschluss der Praxis und gibt allen das Gefühl, wirklich umsorgt zu sein.
Catherine: Du begleitest Menschen auf ihrem Weg zu mehr Achtsamkeit. Welche einfache tägliche Gewohnheit hat dein eigenes Wohlbefinden am stärksten geprägt?
Michèle: Bewegung am frühen Morgen – egal ob beim Laufen, in einem Yoga Flow, beim Training in meinem Studio oder bei einem Spaziergang zum Kaffeeholen. Diese Zeit nur für mich gibt mir unglaublich viel Ruhe, weil ich weiß, dass ich mir schon vor dem eigentlichen Start in den Tag einen kleinen Moment nur für mich geschenkt habe.
Catherine: Wenn du alle Menschen dazu ermutigen könntest, ein einziges Ritual, einen Gegenstand oder eine Gewohnheit in ihren Alltag zu integrieren, was wäre das und warum?
Michèle: Schaffe dir morgens ein kleines Ritual, auf das du dich schon am Abend vorher freust. Bei mir ist es, Kaffee zuzubereiten, Musik aufzulegen und den Raum mit einem schönen Duft zu erfüllen, bevor der Tag beginnt.
Catherine: Was ist es an råvi, das dich besonders anspricht?
Michèle: råvi ist für mich nicht einfach ein Produkt, sondern ein Erlebnis. Es verwandelt alltägliche Routinen in kleine Momente, in denen ich ganz selbstverständlich entschleunige und mir selbst etwas Gutes tue.




